Wenn Du den Kontakt zu Deinen Eltern abbrichst
Shownotes
- Kontaktabbruch aus Selbstschutz
- emotionale Verantwortung gegenüber Eltern - warum sie nicht bei dir liegt
- Schuldgefühle und der Druck, „undankbar“ zu wirken
- Grenzen setzen als erwachsene Entscheidung
- toxische Familienmuster erkennen
- Selbstschutz statt Loyalität um jeden Preis
- emotionale Erpressung und subtile Schuldmechanismen
- innerer Frieden als legitimes Ziel
- Erlaubnis, sich selbst zu wählen
- Erwachsene Kinder, die zu viel getragen haben
- Heilung durch Abstand
- Warum Abstand kein Verrat ist
- Selbstbestimmung statt familiärer Pflicht
- Trauma und Bindung
- Erwachsene Grenzen statt kindliche Anpassung
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00:00:05: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Podcasts Glücklich, Lieben und Leben.
00:00:12: Mein Name ist Stefanie und diese Folge richtet sich an Menschen die den Kontakt zu ihren Eltern abgebrochen haben und hier unter Schuldgefühlen oder einem schlechten Gewissen oder dem Gefühl das Drucksleiden verpflichtet zu sein den Kontakt mit ihnen wieder aufnehmen zu müssen.
00:00:35: Und an dieser Stelle möchte ich kurz darauf hinweisen, dass es in zwei Wochen eine Folge geben wird die für Eltern ist von denen sich die Kinder distanziert haben und die den Kontakt zu ihnen abgebrochen haben.
00:00:50: Und Eltern, die möglicherweise nicht wirklich verstehen was passiert ist und warum das passiert ist, und sich fragen ob sich das Verhältnis zwischen ihnen und ihren Kindern jemals wieder kitten liese.
00:01:04: Heute jedoch geht es ausschließlich um die Perspektive des Kindes, dass den Kontakt zu seinen Eltern abgebrochen hat.
00:01:14: Und in dem Fall weiß ich sehr genau wovon ich spreche denn ich war selbst dieses Kind das den Kontakt seine Eltern abgebrochen und sehr darunter gelitten hat unter dieser Art Selbstvorwürfen Gefühlt, gesellschaftlichen Erwartungen.
00:01:35: Das Blut dicker ist als Wasser und dass man als Kind undankbar wäre usw.
00:01:42: Also ich gehe davon aus das falls du davon betroffen bist und das könnte möglich sein weil Du auf diese Folge geklickt hast Wenn du den Kontakt zu deinen Eltern abgebrochen hast oder vielleicht denkst du auch nur darüber nach, aber wenn du den Kontakt zu deinen Eltern schon abgebrochene hast kennst du dann vielleicht diese Gedanken dass du wie gesagt undankbar wärst und das Blutdick als Wasser sei.
00:02:05: Und dass du egoistisch währst und vielleicht auch deine Eltern im Stich lassen würdest.
00:02:11: Zum Thema Im Stich Lassen fällt mir das Wort paar Rentifizieren ein wo viele Menschen darunter leiden, sich verantwortlich dafür zu fühlen die Emotionen und Gefühle und Ausbrüche ihrer Eltern managen zu müssen um sich selbst sicher zu fühln.
00:02:32: Und was dann halt eben auch... in einer Situation, wo man irgendwann dann die Reißleine gezogen hat und den Kontakt abgebrochen hat.
00:02:42: Dazu führt dass wir uns für das Glück der Eltern zuständig fühlen und irgendwie das Gefühl haben unser Glück nicht wählen zu dürfen oder unseren inneren Frieden muss ich besser sagen an der Stelle den inneren frieden und uns nicht wählend zu dürfen weil wir damit unsere Eltern unglücklich machen.
00:03:03: Ich möchte dir in dieser Folge aufzeigen, dass es nachvollziehbar ist das du das Bedürfnis hast dich zu distanzieren.
00:03:12: Nicht nur nachvollziebar sondern vielleicht auch gesund für dich ist und möglicherweise auch für das Verhältnis zu deinen Eltern.
00:03:21: ich möchte in dieser folge über Verantwortung sprechen in einer Elternkindbeziehung Wer hat welche Verantwortung in dieser Beziehung und dir am Ende Spoiler Alert die Erlaubnis geben, dich selbst und dein eigenes Glück und deinen inneren Frieden wählen zu dürfen?
00:03:42: Zunächst möchte ich aber erst mal darüber sprechen was man also du von deinen Eltern erwarten darfst.
00:03:53: Wie zum Beispiel dass die Eltern dich führen und dir Orientierung geben.
00:04:02: Und nicht, dass sie dich kontrollieren und dir ihre Ansichten aufdrücken!
00:04:10: Sie dürfen dich lehren, sie dürfen dir ein Vorbild sein womit du dann am Ende selbst entscheiden kannst ob du ihnen folgen möchtest oder nicht.
00:04:24: Das heißt wenn sie durch ihr Vorbild dir Werte vorleben und nicht von dir Perfektion verlangen, wenn sie selbst nicht perfekt sind.
00:04:33: Das darfst du von ihnen erwarten.
00:04:35: oder dass Sie dir Fähigkeiten vermitteln und sie dir nicht aufdrücken wie Du etwas zu tun hast.
00:04:43: Wie gesagt idealerweise durch Vorleben und Nichtdurchworte oder widersprüchliches Verhalten oder gar Bestrafung Denn Eltern sollten Wegbegleiter sein, wohin gegen viele Eltern sich verhalten als wären sie der Besitzer ihrer Kinder.
00:05:04: Dieses Verhalten entspringt einem Bedürfnis als Elternteil die eigenen Wünsche oder unerfüllten Träume einerseits durch das Kind erfüllen zu lassen Andererseits, gerade für Mütter.
00:05:27: Super schwierig!
00:05:28: Ich bin Mutter und ich weiß wovon ich spreche.
00:05:31: Ist das Kind eine Verlängerung?
00:05:34: Unbewusst natürlich nur eine Verlängerung unserer eigenen Identität.
00:05:39: Da hängt auch ganz viel der Selbstwert der Eltern oder besonders der Mutter dran, aber auch des Vaters muss man ja ehrlich zugeben.
00:05:48: Auch wenn viele Väter ja leider in der Erziehung und im Vorbild sein und im Leben vieler Kinder abwesend sind.
00:05:58: Aber wir als Eltern fühlen das Kind, als Verlängerung unserer Identität.
00:06:03: und wenn das Kind halt eben nicht vorbildlich und nicht perfekt funktioniert ist dann auch in den Eltern ein Gefühl von Versagen hervorruft.
00:06:16: Von Scham vielleicht auch dass wir unser Kind nicht so erziehen konnten, dass es erfolgreicher ist oder freundlicher weniger kriminell oder was auch immer.
00:06:30: Also eine Säule von Übergriffigkeit, vielleicht von Eltern will ich das mal nennen ist wie gesagt die unerfüllten eigenen Träume und dann die Verlängerung der Identität der Eltern.
00:06:47: Und der dritte Punkt ist natürlich liebevolle Fürsorge.
00:06:50: wir wollen und da habe Ich persönlich auch Erfahrung mit als Elternteil und muss mir da selbst an die Nase packen.
00:06:59: Wir als Eltern oder als Mütter vor allem haben ja natürlich auch den Wunsch, dass es dem Kind gut geht, dass das erfolgreich ist, dass nicht mal so schwer wird wie wir selber.
00:07:10: Indem es einen guten Job wählt der zu Erfolg führt, der zu ausreichend Geld führt.
00:07:17: Zu dem Zeitpunkt waren wir das noch wichtig.
00:07:21: Das ist auch in Ordnung so aus Perspektive der Eltern oder nachvollziehbar oder verständlich, weil wir ziehen ja dieses Bündel auf das am Anfang völlig hilflos ist und auf uns angewiesen ist.
00:07:35: Und dem wir alles lehren und beibringen wollen was wir können jedenfalls die meisten Eltern wenn sie nicht instabil sind oder selbst mit psychischen Problem zu Kämpfen haben, die sie auf ihr Kind dann eben übertragen.
00:07:51: Und diese drei Säulen sorgen dafür dass es leider wenn man sich als Elternteil dessen nicht gewahr ist und sich nicht bewusst darüber ist und nicht darüber reflektiert und sich im Griff hat besseren Weg wählt, wird das dann eben kontrollierend und übergriffig.
00:08:14: Und vermittelt dem Kind irgendwann ein Gefühl, dass es mehr ein Projekt ist und die Erweiterung der älterlichen Erwartungen und Identität statt einen eigenständiger Mensch mit einem Recht auf sich selbst?
00:08:30: Vielen Eltern – so habe ich das Gefühl – ist es gar nicht bewusst, Ein eigenständiger Mensch ist, dass eigene Erfahrungen machen darf und sich daraus eigene Entscheidungen treffen darf.
00:08:46: Und eine eigene Entwicklung durchgehen darf.
00:08:50: Also Elternschaft bedeutet führen und lehren und vorleben und eben nicht besitzen oder formen ja uns schon gar nicht kontrollieren.
00:09:01: Wenn Eltern diese Führung und dieses Lehren dir nicht bieten konnten, dann liegt das nicht an dir.
00:09:08: Und dass du irgendwas falsch gemacht hast?
00:09:10: Das ist kein Versagen deinerseits weil du als Kind nicht die Verantwortung für das Verhalten deiner Eltern trägst!
00:09:19: Manchmal wünschte ich mir, es gibt einen Elternführerschein oder zumindest eine Schwelle wie weit man psychisch geheilt sein muss.
00:09:27: Wie weit man sich bewusst darüber sein muss unter welchen eigenen Mustern man leidet um halt eben nicht diese dysfunktionalen Muster an seinen Kind zu übertragen.
00:09:37: aber das ist jetzt glaube ich ein Thema für ne andere Diskussion.
00:09:42: was ich jedenfalls damit sagen möchte ist dass Eltern nicht aus Bösartigkeit handeln sondern eben inneren Themen oder sogar Defiziten vielleicht.
00:09:53: Und wenn Eltern vielleicht noch missbräuchlich sind, durch Worte oder vielleicht auch Handlungen oder ähnliches dann entspringt das eben aus diesen inneren Defiziden die halt Hilflosigkeit verursachen Ein Gefühl der Ohnmacht oder sogar Orientierungslosigkeit, weil ihnen selbst vielleicht positive Vorbilder gefehlt haben in ihrer Jugend und in ihrer Kindheit.
00:10:18: Und weil sie sich selbst als Kind unsicher gefühlt haben an ihrer Familie.
00:10:23: Und natürlich auch, weil sie nicht über diese Dynamiken bewusst sind.
00:10:28: Weil sie vielleicht durch dieses Unbewusstsein unfähig sind ihre eigenen Gefühle zu regulieren!
00:10:36: oder die Nähe zu ihrem Kind gesund zu gestalten und nicht zu nahe zu kommen, zu übergriffig zu sein oder abwesen zu sein.
00:10:46: Und das Kind zu vernachlässigen und allein und hilflos zu lassen!
00:10:50: Wie gesagt, all diese Gefühle auf Seiten der Eltern.
00:10:53: Diese instabilen eigenen Familienhistorien die führt halt bei Eltern zu Instabilität und zu Schmerz und daraus eben zur Überforderung und Angst Wut Kontrollbedürfnis aber auch Härte und Kälte denn wer selbst nie gehalten und umarmt wurde, der kann halt eben auch nicht andere halten.
00:11:19: Und auch nicht die eigenen Kinder selbst wenn man sie ganz ganz besonders lieb hat und das Beste für Sie möchte.
00:11:28: Das sorgt eben dafür dass dann solche Eltern, die halt eben selbst leiden oder sich selbst nicht bewusst über ihre eigenen Muster- oder ihre eigenen Schmerzen sind und dass sie dir auf ihr Kind entladen, statt ihr Kind eben zu führen und halt auch mal die Leinen lockerzulassen, das Kind eben die eigenen Erfahrungen machen zu lassen.
00:11:51: Und dass sie ganz konkrete Erwartungen an das Kind haben.
00:11:55: über das Thema wie schwierig und schmerzhaft es ist erwartungen zu haben Hab ich auch mal in einem früheren Podcast gesprochen, da guck doch mal bitte in die Anfänge.
00:12:08: Das muss irgendwie Podcast Nummer zwei oder drei gewesen sein.
00:12:12: wie ungünstig es ist Erwartungen an andere Menschen zu haben Denn auch Erwartung an das eigene Kind führt dazu dass wir Befehle geben dem das Kind folgen soll statt dass wir es leeren ihm was beibringen ihm etwas anbieten Und dass wir vor allem moral als Druckmittel benutzen, das bist du mir schuldig so lange nur deine Füße unter meinen Tisch streckst.
00:12:37: Das kennen vielleicht viele von uns.
00:12:39: und dass sie solche Druckmittel benutzten statt eben ein Vorbild zu sein und sich darauf zu verlassen und darauf zu vertrauen, dadurch dass die Werte vorleben, weil das Kind dem natürlich nach eifern wird.
00:12:51: Und es liegt natürlich zum großen Teil daran, dass Sie das selbst nicht kennen, dass die Vorbilder als Eltern hatten den sie nachgeeifert haben aber auch daran, dass sie ihrem eigenen positiven Einfluss nicht vertrauen.
00:13:04: und natürlich weil Sie diesen Moral oder diese Werte auch gar nicht haben und vorleben.
00:13:10: Wenn man dann eben sich so hilflos fühlt und das Bedürfnis hat... das Kind zu kontrollieren, damit es eben macht was es soll.
00:13:19: Dann führt das eben auch zu Distanz und Abstand weil das Kind das natürlich die Erwartungen nicht erfüllt und nicht erfüllen kann eine ständige Quelle der Enttäuschung ist von dem man sich distanziert oder mit dem man mit noch mehr Härte versucht Einfluss zu nehmen.
00:13:38: Und statt Härte sollte man ja eigentlich als Eltern eben Schutz bieten und Sicherheit.
00:13:44: Natürlich kann das auch dazu führen, dass durch diesen inneren Turmult vieler Eltern auch ein hin- und her- und heute lieb- und morgen aggressiv oder hart Chaos und Unberechenbarkeit in der Elternkindbeziehung dann entsteht – und das sollte ja nur auch nicht sein es sollte ja eigentlich Stabilität vorherrschen, dass die Eltern immer verlässlich und einschätzbar gut zu ihrem Kind sind und verständnisvoll.
00:14:11: Und wenn du jetzt dieses Verhalten von Überkontrolle, von Druck und Härte und Unberechenbarkeit erkennst dann möchte ich dich einladen wahrzunehmen dass das ein Thema deiner Eltern ist Und die Verantwortung, diese Gefühle oder dieses Verhalten zu regulieren nicht deines ist.
00:14:35: Obwohl du natürlich mit großer Sicherheit durch dein Verhalten versucht hast Einfluss darauf zu nehmen damit deine Eltern eben nicht mehr so kontrollierend oder so betrückend oder unberechenbar waren.
00:14:47: Wie gesagt, es bedeutet ja nicht dass sie dich nicht lieben.
00:14:51: Aber auch zu viel Liebe gepaart mit dieser inneren Unsicherheit und den eigenen schlechten Erfahrungen ist nicht genug dir ein stabiles sicheres Elternhaus zu geben.
00:15:04: Sie lieben dich auf ihre Weise mit Sicherheit, sie wissen nur nicht wie sie es dir zeigen können.
00:15:10: Und sie sind so in ihrem eigenen Schmerz gefangen dass sie unfähig sind ihr Kind so zu führen.
00:15:15: das ist eben nicht verletzt oder verängstigt wird.
00:15:19: Ich möchte Ihren Bild anbieten Stell Dir einen Erwachsenen vor der ein kleines Kind auf dem Arm hat Das Kind in seinen Armen das weint und braucht Nähe und braucht Halt.
00:15:33: aber der Erwachsener hat innerlich selbst ein weinendes Kind, ein schmerzendes Kind das er festhalten muss.
00:15:41: Sein eigenes inneres Kind mit seinen Verletzungen und Erfahrungen.
00:15:46: Und er versucht das Kind in seinen Armen zu trösten.
00:15:50: aber er kann es nicht!
00:15:52: Nicht weil das Kind den seinen Armen also... du zu viel ist, sondern weil er selbst nie gehalten wurde und weil er so damit beschäftigt ist sein eigenes Kind irgendwie im Zaum zu halten und zu trösten das so sehr leidet und so sehr weint.
00:16:09: Mir ist es ganz wichtig an der Stelle zu betonen, dass ich dir das nicht alles erzähle weil ich noch weitere Schuldgefühle auf deine Schultern laden möchte.
00:16:18: Weil ich möchte, dass du Empathie hast und zu deinen Eltern zurückgehst und dir alles von ihnen gefallen lässt.
00:16:24: Das ist überhaupt nicht meine Intention!
00:16:26: Weil das Verhalten deiner Eltern oder die Herkunft des Schmerzes deiner Elterntas zu diesem Verhalten führt... gar nichts.
00:16:36: Und dass ich dir das erzählt habe, ist wie gesagt keine Aufforderung, dass du ihn verzeihst.
00:16:41: Es ist auch keine Bewertung deines Kontaktabbruchs.
00:16:44: es ist nur eine Erklärung um dir zu helfen zu verstehen warum sie dich nicht halten konnten damit du erkennst, dass nicht du die Verantwortung für das Verhältnis oder das gestörte Verhältnis zu tragen hast.
00:17:01: weil wer Probleme hat sich zu regulieren Der trägt die Verantwortung dafür, nicht derjenige, der unter dieser Disregulierung leidet.
00:17:11: Ich habe dir gezeigt wer in eurem Verhältnis das schwere Paket mitgebracht hat und wer klein und unwissend und unerfahren war und alles ungefiltert übernommen hat was ihm von seinen Eltern vorgelebt wurde.
00:17:31: dieses Schwerepaket.
00:17:33: Das war nie dein Paket.
00:17:38: Du als Kind hättest einen sicheren Erwachsenen gebraucht, der dich hält statt dich zu kritisieren, der emotional präsent ist, der deine Gefühle sieht und sie ernst nimmt, der ein Vorbild ist an das du dich anlehnen kannst wie man zum Beispiel Konflikte wertschätzend löst.
00:18:07: So, wie du ein Konflikt jetzt mit deinen Eltern hast wenn du dich von ihnen distanziert hast und der dir auch einen sicheren Raum bietet um dich frei zu entwickeln und um deine Wahrheit zu sprechen und wie du dich innerlich fühlst.
00:18:23: Und weil du das alles nicht bekommen hast und weil deine Eltern nicht in der Lage waren dir das zu geben hast du irgendwann angefangen schuld zu fühlen Wenn mit dir geschimpft wurde oder du bestraft wurdest, Du hattest Angst vor Wiederholung von Bestrafungen und Schimpfe.
00:18:39: Du hast Situationen vermieden, du hast gelogen, du Hast dich kleiner gemacht, du hasst dich vielleicht innerlich versteckt Und du hast mit all dem versucht deine Eltern zu regulieren?
00:18:54: Du hast sie parentifiziert!
00:18:56: Du hast die emotionale Verantwortung übernommen damit du dich sicher fühlen konntest.
00:19:02: Und nun mit dem Wissen, warum deine Eltern vielleicht kalt oder bestimmend oder kontrollierend waren und dass das nichts mit dir zu tun hat.
00:19:12: Erkennst du jetzt vielleicht, dass du nie eine echte Chance hattest, das Verhalten deiner Eltern zu verbessern oder das Verhältnis zu ihnen zu verbesseren?
00:19:22: Es lag nie an dir wie das Verhältnis war!
00:19:26: Deine Eltern hatten Aufgabe in ihrer Elternschaft, die scheinbar größer war als ihre innere Ausstattung erlaubt hat.
00:19:37: Wenn du also denkst, du warst zu viel?
00:19:39: Nein!
00:19:41: Deine Eltern waren da wohl eher zu wenig und daher ist es kein Wunder wenn du dann die Entscheidung triffst zu gehen den Kontakt abzubrechen weil du vielleicht müde geworden bist, müde von der Verantwortung etwas zu kitten, dass du nicht kaputt gemacht hast und vielleicht auch müde davon das kaum oder vielleicht sogar gar keine Verantwortung von eben denen übernommen wurde die sie eigentlich tragen müssten.
00:20:09: Deine Eltern oder deine Mutter oder dein Vater?
00:20:12: Du hast vielleicht auch den Kontakt abgebrochen, weil du möglicherweise die Hoffnung aufgegeben hast, dass sich etwas zwischen euch zum Positiven ändern wird.
00:20:19: Dass deine Eltern sich ändern werden.
00:20:21: Dass sie dir zeigen und dich lieben.
00:20:23: Dass Sie dein Wert erkennen!
00:20:25: Dass sie dich endlich einmal als eigenständige Persönlichkeit sehen und nicht als Verlängerung ihrer Identität.
00:20:31: Mit Sicherheit hast du den Kontakt abgebrochen um dich selbst zu schützen Und das ist gut, weil du übernimmst damit Verantwortung für deinen eigenen ganz persönlichen Schmerz.
00:20:43: In einer Beziehung zu bleiben und darauf zu hoffen dass die Eltern sich ändern hieße die Verantwortung abzugeben an sie abzugehen in der Hoffnung dass wenn Sie sich ändern dass dann dein schmerz geheilt wird.
00:20:56: aber wer den schmerzen hat der trägt die verantwortung ihn auch zu heilen.
00:21:01: Das gilt für deine Eltern und es gilt für dich Denn wenn wir diese Verantwortung abgeben, fühlen wir uns immer hilflos und machtlos.
00:21:10: Und davon abgesehen die Wahrscheinlichkeit, dass andere unseren Schmerz heilen ist nahezu null!
00:21:16: Deswegen darfst du dir die Erlaubnis geben durch diese Eigenverantwortung sich um deinen Schmerzen zu kümmern?
00:21:23: Du darfst dir selbst die Erlaubnis geben dich aus ungesunden Verbindungen zu lösen vor allem dann... ...wenn die Schmerzoßache gar nicht von dir ausgeht Besonders dann, wenn gar keine Anzeichen bestehen sollten dass der Schmerz verursacher also deine Eltern daran arbeitet den schmerz zu lindern den du spürst.
00:21:45: Vielleicht fühlt sich der Kontaktabbruch irgendwie so an als würdest du dich hinsetzen und deine Wunden versorgen und ich darum kümmern während deiner Eltern neben dir sitzen und sagen ne?
00:21:57: Ich will mir nicht meine wunden angucken aus denen ich auf dich blute, ich will dass du dich auch um meine Wunden kümmerst.
00:22:06: Ich will das du zurück kommst!
00:22:08: Ich will dass Du Dich damit abfindest, dass wir sind wie wir sind oder dass ich bin wie ich bin.
00:22:14: und dann fragt man sich vielleicht wer ist eigentlich hier der Erwachsene?
00:22:16: Und wer ist das Kind?
00:22:18: Aber vielleicht erkennst Du mit diesem Bild besser Wer eigentlich für welche Wunden verantwortlich ist Denn Du hast auf diesen Podcast geklickt.
00:22:27: Das zeigt mir etwas.
00:22:29: Arbeitest an deiner Heilung.
00:22:31: Du kannst heilen!
00:22:34: Du kannst Grenzensätzen durch den Kontaktabbruch.
00:22:38: Rein theoretisch könnten das deine Eltern auch, Heilen und Grenzen setzen.
00:22:44: Und wenn sie sich entscheiden, dass nicht zu tun ist, dass ihre Entscheidung und nicht deine Verantwortung und nicht die Aufgabe.
00:22:56: Ich biete dir noch ein Bild an.
00:22:58: Vielleicht kannst du die angespannte Beziehung zu deinen Eltern wie ein Brenndeshaus betrachten.
00:23:04: Du lernst dich zu schützen, du kämpfst dich aus dem brennenden Haus heraus!
00:23:09: Du findest einen sicheren Ort vielleicht mit Abstand und du beginnst etwas Neues für Dich zu bauen – ein friedliches Leben, ein losgelöstes, ein eigenständiges ohne schlechten Gewissen und die Verantwortung deiner Eltern zu parentifizieren?
00:23:27: Und während du da aus dem brennenden Haus rausrenst und dir ein neues Haus baust, und ein neugend neues Zuhause baust stehen deine Eltern immer noch im alten Haus.
00:23:37: Das brennt immer noch!
00:23:38: Sie könnten herauskommen sie könnten Hilfe holen sie könnten ebenfalls lernen etwas Neues zu versuchen aber sie bleiben in diesem haus stehen und sagen kommt zurück und rette uns bist nicht verantwortlich für Menschen, die sich entscheiden im Feuer zu bleiben.
00:24:00: Und du bist deswegen nicht herzlos und du bist es wegen nicht undankbar und du bis deswegen auch nicht egoistisch.
00:24:10: Du bist jemand der lernen darf zu leben sein eigenes Leben Für sich selbst und für dein eigenes Glück.
00:24:21: damit sind wir am Ende der heutigen Folge angekommen.
00:24:26: Ich hoffe, meine Worte konnten dir eine neue Perspektive anbieten die dir möglicherweise hilft Schuldgefühle als ein Muster aus deiner Kindheit zu erkennen einer Kindheit in der du eben lärden musstest die Verantwortung für die Regulierung der Gefühle deiner Eltern zu übernehmen weil sie ihre Verantwortung nicht nachkam und dir damit großen Schmerz zugefügt haben.
00:24:53: Und jetzt bist du reifer, vielleicht sogar erwachsen!
00:24:57: Du darfst diese Schutzstrategie die du als Kind angewandt hast das Parantifizieren Das darfst du loslassen und überlegen was dein Erwachseneres ich benötigt und wie du das für dich erreichen kannst.
00:25:15: Wenn du noch Lust und Zeit für eine kleine Entspannungsreise hättest die dir ermöglicht, das Gehörte nochmal in Ruhe auf dich wirken zu lassen und gegebenenfalls neue Erkenntnisse in dir zu verankern.
00:25:28: Dann bleibt doch jetzt gerne noch ein paar Minuten dran!
00:25:32: Bei den anderen bedanke ich mich an dieser Stelle fürs Zuhören und dabei sein – und sage bis zum nächsten Mal!
00:25:41: Der nun folgende Teil ist eine geführte Entspannungsreise.
00:25:48: Bitte höre sie nur, wenn du gerade in einer sicheren Umgebung bist.
00:25:54: Wenn du sitzt oder liegst und nicht tust was anderweitig deine Aufmerksamkeit benötigen würde wie Autofahren oder schwere Maschinen bedienen.
00:26:11: Mach es dir also nun an einem ruhigen ungestörten Ort für ein paar Minuten bequem!
00:26:28: Darfst du deine Augen schließen, richtet eine Aufmerksamkeit nun auf deinen Atem.
00:26:42: Nimm ihn einfach nur wahr.
00:26:50: beobachte wie die Luft kühl in deiner Nase strömt und sich dabei deine Lungen weiten.
00:27:04: für diesen Augenblick darfst du dich ganz in dich selbst sinken lassen brauchst du gar nichts zu tun, nur wahrzunehmen in welchem Tempo und in welchen Rhythmus sich deine Brust und dein Bauch beim Atmen auf- und abbewegen.
00:27:51: Nimm als nächstes einen tiefen Atemzug durch die Nase in deinen Bauch hinein halte ihn dort für ein Augenblick und lass ihn dann langsam und kontrolliert aus dem Mund wieder ausströmen.
00:28:08: Und noch einmal Nase einatmen, halten und durch den Mund langsam wieder ausatmen.
00:28:22: Noch ein letztes Mal einatme durch die Nase, halten...und Mund ausatmet!
00:28:35: Kehre nun zu deinem normalen Atemrhythmus zurück und spüre die Entspannung wie sie bei jedem deiner Atemzüge durch deinen gesamten Körper fließ, folge in deinem Geist den folgenden Worten.
00:29:04: Ich darf unsicher sein und trotzdem meinen Weg weitergehen.
00:29:15: Ich erkenne dass meine Zweifel ein Teil meiner Geschichte sind nicht mein Wert.
00:29:30: ich darf fühlen was sich fühle ohne mich dafür zu verurteilen.
00:29:43: Ich nehme wahr, dass mein Körper auf die momentane Belastung reagiert und ich darf ihn ernst nehmen.
00:30:00: dass meine Reaktionen verständlich sind, wenn ich meine Geschichte betrachte.
00:30:46: Ich darf mir so viel Zeit nehmen wie ich brauche bis sich das in mir beruhigt.
00:31:03: Nur ein Signal ist, kein Urteil über mich.
00:31:41: Ich darf mir erlauben wieder Vertrauen aufzubauen langsam und in meinem Tempo.
00:31:56: ich erkenne das Hoffnung leise und behutsam beginnen darf.
00:32:24: Nimm nochmal einen abschließenden tiefen Atemzug durch die Nase und spüre wiederbei, wie Energie in deinen Körper zurückkehrt.
00:32:38: Mit jedem weiteren Atemzug fühlst du dich immer wacher.
00:32:43: Du nimmst wieder die Umgebung und die Oberfläche unter dir war.
00:32:49: Du hörst wieder umgebungsgeräusche Und sobald du dich dazu bereit fühlst, kannst du deine Augen öffnen und mit neu gewonnener Energie die gehörten Botschaften in deinen Alltag nehmen.
00:33:10: Du darfst neugierig sein wie diese Botschafte in dir in den nächsten Stunden und Tagen noch positiv nachwirken werden!
00:33:20: Ich wünsche dir dabei alles Gute und bis zum nächsten Mal!
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