Scrollen, Vergleichen, Verlieren

Shownotes

  • Warum wir uns so oft ungenügend fühlen – und weshalb das kein persönliches Versagen ist
  • Wie Erwartungen von Familie, Schule, Arbeit und Gesellschaft unser Selbstbild prägen
  • Warum wir als Kinder keine Wahl hatten – und als Erwachsene plötzlich doch
  • Wie Werbung im Alltag (Plakate, Haltestellen, Streaming) unser Unterbewusstsein beeinflusst
  • Warum unterschwellige Werbung besonders wirksam ist (subliminale Reize & Hintergrund‑Werbung)
  • Wie Social Media durch schnelle Bildwechsel und versteckte Werbung unser Selbstwertgefühl untergräbt
  • Looks‑Maxxing, Mind‑Maxxing, Rizz‑Maxxing & Co: Warum wir glauben, „mithalten“ zu müssen
  • Die Rolle von moralischer Abwertung, ästhetischer Normierung und Optimierungsdruck
  • Warum wir uns automatisch vergleichen – und wie 700 Clips am Tag unser Gehirn prägen
  • Weshalb Jugendliche und Menschen ohne gefestigte Identität besonders anfällig sind
  • psychologische Mechanismen, die uns beeinflussbar machen (u. a. Vergleich, Status, Normen, Dopamin)

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00:00:05: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Potters Blöcken, Süden und Leben.

00:00:11: Mein Name ist Stephanie und heute möchte ich darüber sprechen warum es eigentlich völlig unmöglich ist sich gut über sie selbst zu fühlen.

00:00:20: Das ist so normal dass wir uns für ungenügend unterdurchschnittlich halten das wir fast gar keine Chance haben uns gut über uns selbst zu fühlen.

00:00:30: Ich schweige denn dass wir die Erlaubnis dafür hätten.

00:00:33: uns gut Da erwähne ich nur mal, wenn jemand ein gesundes Selbstvertrauen äußert.

00:00:41: Dass sofort jemand von außen das verurteilt und jemanden als unbescheiden abstempelt in besten Falle höchstwahrscheinlich aber erstmal als Narzisten weil dieses Wort wird ja heuer herumgeworfen wie bunte Knollen an Karneval.

00:00:59: Ich möchte dir in dieser Folge zeigen warum gerade unser Medienkonsum Generell, aber vor allem der exzensive Medienkonsum den wir am meisten betreiben ohne dass du dir bewusst darüber bist, jedes Selbstwertgefühl nimmt.

00:01:16: Und ich hoffe das du dir am Ende dieser Folge etwas klarer darüber bist wie und wie viele Medien du zukünftig konsumieren möchtest damit es dir besser geht, damit du dich nicht mehr ganz so ungenögend sondern vielleicht sogar wertvoll fühlst.

00:01:34: Es gibt vielerlei Anlässe heutzutage in der medialen Welt von Social Media mit sich selbst unzufrieden zu sein.

00:01:42: Allen voran die unausgesprochenen Erwartungen anderer und damit einhergehende negativen Bewertung anderer.

00:01:52: es ist gar nicht anders möglich, als dass wir mit einer gewissen Erwartungshaltung durchs Leben gehen und mit dieser Erwartungshaltung eben andere bewerten.

00:02:02: Ob sie unserer Erwartungen entsprechen oder halt ihnen nicht Wie zum Beispiel Eltern- und Familie.

00:02:10: Als Kind sind wir davon abhängig das wir gepflegt und versorgt werden.

00:02:14: Deswegen ist uns natürlich die Meinung der Eltern wichtig.

00:02:18: Wir sind darauf angewiesen, dass Sie uns füttern und kleiden Und daher sind wir ängstlich bemüht, ihre Erwartungen zu erfüllen.

00:02:27: Oder wenn es um unsere Zukunft geht... Da fängt das schon mit den Lehrern an!

00:02:31: Die haben auch Macht über uns und können uns mit einer schlechten Note die Klasse, den Abschluss oder sogar unser ganzes zukünftige Leben verderben.

00:02:40: Wenn wir von unserem Leben und unserer Existenz sprechen, denken wir mal an den Arbeitgeber.

00:02:45: Von dessen Bewertung sind wir abhängig von einer guten Benotung Leistungsbeurteilung ist unser Gehalt abhängig und ob wir unseren Job behalten.

00:02:55: Wir sind umgeben von Menschen die Erwartung haben, wie ich in der Folge zwei zum Thema Selbstsabotage auch näher ausgeführt habe selbst von Autofahrern um uns herum oder Menschen auf der Straße, denen wir zu langsam gehen.

00:03:21: All das ist notwendig, um in unserer kapitalistischen Leistungsgesellschaft zu überleben.

00:03:27: Als Kind hatten wir keine Wahl.

00:03:29: Wir waren machtlos und der Beurteilung dieser machtvollen Figuren in unserem Leben mehr oder minder hilflos ausgeliefert.

00:03:40: Als kind mögen wir der Machthilflos ausgeliefert gewesen sein aber als Erwachsener haben wir die Wahl zugegeben.

00:03:51: Wir müssen die Konsequenzen unserer Handlungen erwägen, indem wir Erwartungen anderer nicht erfüllen aber wir sind denen ganz nicht mehr hilflos ausgeliefert.

00:04:02: Neben dieser menschlichen Erwartungshaltung uns gegenüber, die mit gewissen Bewertungen einhergehen wenn wir diese nicht erfüllt ist aber einer der größeren Treiber zum Beispiel Werbung.

00:04:18: Du kannst Nicht mehr durch eine Stadt durchgehen, ohne alle paar Schritte von Werbung bombardiert zu werden.

00:04:28: Hier ist ein Großplakat mit Autowerbungen, die dir suggeriert, dass du nicht cool genug bist.

00:04:35: An der nächsten Haltestelle geht es um Kleidung Die dir vermittelt das wenn du nicht alle zwei Wochen ein neues Kleidungsstück haust unattraktiv oder schlampig oder modetechnisch nicht up to date bist.

00:04:51: An Gebäuden gibt es Werbung, ich habe letztens eine für eine Krankenkasse gesehen.

00:04:56: da geht's dann um mangelhafte Selfcare für die du da vermeintlich verurteilt wirst aber die dir halt zumindest ist den Eindruck vermittelt dass du nicht genug für dich tut.

00:05:09: mittlerweile ist Werbung ja auch in den Transportmitteln angekommen Siehst du junge, hippe, lebenslustige junge Leute die ein spezielles Getränk trinken und diese Überpräsenz von Werbung ist kein Zufall.

00:05:27: Diese Flut an immer gleichen Werbereizen erschafft nämlich Normalität und Vertrautheit – und damit höhere Bereitschaft genau dieses Produkt zu kaufen!

00:05:41: Aber es geht wie gesagt immer um einen Mangel dass du irgendwo ungenügend bist, nicht genug tust oder Angst vor etwas haben musst.

00:05:52: Und das macht was mit deinem Selbstwertgefühl!

00:05:55: Aber es ist ja nicht nur die Werbung draußen Es ist ja die Werbung drinnen, die viel schlimmer ist der wir konstant ausgesetzt sind wenn wir zu Hause sind und Fernsehen gucken, radio hören oder an unseren Smart-Geräten scrollen.

00:06:10: Film, Fernsehen, Streaming-Plattform überall ständige Unterbrechungen von Werbung.

00:06:15: Die dir ständig einflüstern, dir fehlt was oder du bist ungenügend.

00:06:21: Du denkst vielleicht dass das nervig ist ständig von Werbung in deinem Tunen unterbrochen zu werden und... ...du überbrückst die Zeit vielleicht wo die Werbung läuft mit anderen Aktivitäten.

00:06:36: Und wenn du jetzt denkst es bewahrt dich davor von diesen Werbeeinflüsterungen verschontzuleiben dann habe ich jetzt gerade mal eine schlechte Nachricht.

00:06:45: Studien belegen nämlich, dass gerade die nicht bewusst wahrgenommenen Hintergrundwerbung besonders wegsam ist.

00:06:53: Weil wir in dem Moment wo wir etwas anderes tun und uns nicht mehr auf den Inhalt konzentrieren, den kompetiven und analytischen Verstand nicht eingeschaltet haben.

00:07:03: Und das dadurch diese sogenannten sublime Einflüsse besonders tief in unser Unterbewusstsein eindringen können.

00:07:12: Und damit natürlich unser Denken und Verhalten ja, und Wollen beeinflussen.

00:07:21: Überall sind wir also diesen, ich will es mal, Visual Noise, diesen visuellen Hintergrundrauschen ausgesetzt.

00:07:30: Es ist überwältigend!

00:07:31: Wir schalten ab, wir stumpfen ab.

00:07:34: Wir sind von klein auf gewohnt überall von Werbung bombardiert zu werden, dass es ganz normal für uns geworden ist.

00:07:42: Für jedes Produkt werden vielfältige Probleme erfunden die dich davon zu überzeugen versuchen das du gefährdet bist oder mangelhaft bist oder lebst damit du diese Produkte und Leistungen kaufst.

00:07:57: Das ist deswegen so schwierig weil uns all diese Botschaften ganz tief in unserem Kern treffen nämlich in unserer Identität.

00:08:08: Wir wollen unsere Jugend bewahren, wir wollen attraktiv sein.

00:08:12: Wir wollen erfolgreich gesund modern begehrenswert intelligent sein!

00:08:18: Wir wollen ein Mensch sein der reinpasst.

00:08:22: Da viele von uns sich im Grunde ihres Herzens minderwertig fühlen und eben im Vergleich zu anderen nicht genug, wollen wir eine Identität erschaffen die besser ist als andere.

00:08:38: Wo ist das noch besser zu beobachten?

00:08:40: und wo ist es noch perfider als in Social Media?

00:08:43: beim Scroll?

00:08:45: Weil sich dort die Inhalte im Sekundenbruchteilen verändern.

00:08:50: Und auch hier, wenn wir zwar bei Weiterscrollen den Inhalt nicht vollständig aufgenommen haben unser Gehirn bearbeitet aber im Sekundebruchteil.

00:08:59: Wenn es nur der kleinste Augenblick ist, wo wir diesen Inhalt zu sehen bekommen... davon mal ganz abgesehen, dass die Werbung in Social Media so gut verpackt ist, das uns noch nicht richtig klar wird, dass da überhaupt Werbung für gemacht wird.

00:09:13: Ja und selbst wenn nicht absichtsvoll Werbung gemacht wird sondern einfach nur seine Schminkroutine gezeigt wird werden trotzdem pausenlose Produkte in die Kamera gehalten Die dann aufgrund von Social Media und weil mehr davon was wir gucken in unsere Timeline gespielt wird, dann unweigerlich sowieso auf unserem Badezimmer Regal landet Weil die Botschaft vermittelt wurde, diese Person, die sich da mit diesem Produkt XY geschminkt hat sieht attraktiv aus.

00:09:42: Jemand hat mal zu mir gesagt dass ich unattraktiv bin.

00:09:45: also kaufe ich dieses Produkt damit ich attraktiver bin.

00:09:49: und schon hatte es unser Selbstbewusstsein im Werbegriff.

00:09:52: Und auf Social Media ist das ja nicht nur wichtig jungen und attraktif und gesund und gesellschaftlich akzeptiert zu sein sondern uns wird hier auch gesagt dass wir das nur auf eine bestimmte Art und Weise erreichen können zum Beispiel indem wir nur dieses bestimmte Produkt benutzen oder in dem wir nur diese bestimmte Skincare Routine durchführen.

00:10:12: Nur indem du fünfmal die Woche ins Fitnessstudio rennst, nur indem du deine Standards hochhältst und nur reiche Typen datest oder eine Standards hoch hältst und eine Zehn von zehn datest mit einem Body Count unter zwei.

00:10:26: Nur in dem du Kermotten dieses bestimmten Designers trägst oder nur wenn du vegan legst.

00:10:34: christliche frau kein tiefen ausschnitt zu beinahe kreuz kathetrie.

00:10:39: das löst optimierungsleistungsdruck aus und zugehörigkeitsangst nicht bewusst sondern nur ganz unterschiedlich.

00:10:49: ich bin ziemlich sicher auch du bist schon mal an den tiktok oder real so beigekomm wo es um lux maxing mind maxing risk maxing sonstige maxing videos geht.

00:11:03: und hast die Geschauten gedacht, ach das könnte ich auch mal ausprobieren.

00:11:07: Und hinter all dem gehört der Wunsch dazu zu gehören so wie die anderen zu sein nicht ausgestoßen zu werden sondern akzeptiert gemobbt oder gar geliebt zu werden.

00:11:19: Es geht also in diesen Fällen wo wir diese Inhalte sehen und uns davon inspirieren lassen um unser Selbstwertgefühl und um die empfundene Erwartungshaltung anderer uns gegenüber um das soziale Überleben, auch um Chancengleichheit.

00:11:40: Schöne Menschen haben in dieser Welt mehr Chancen!

00:11:46: Es geht aber meines Erachtens noch um vielmehr.

00:11:49: ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Mensch kann nicht anders als sich zu vergleichen.

00:11:55: Das ist völlig normal und ist von der Natur so vorgesehen.

00:12:00: Der Mensch kann sich selbst nur einordnen im Spiegel der anderen.

00:12:06: Wir vergleichen uns ständig, automatisch und unbewusst.

00:12:11: unser Gehirn bewertet automatisch ob wir über oder unter den Durchschnitt sind.

00:12:17: Das ist kein Fehler der Neuzeit das ist so biologisch in uns ein Programm.

00:12:26: Und wenn man jetzt mal bedenkt dass viele von uns täglich vier Stunden oder sogar länger durch Social Media scroll und wenn wir mal von der durchschnittlichen Länge eines Clips ausgehen, von dem ich mal sage dass der wenige dreißig Sekunden oder forty-fünfzig Sekunden dauert dann kann man davon ausgehen das wir täglich ca.

00:12:50: siebenhundert verschiedene Videos sehen mit deren Inhalten wie uns automatisch und ohne dass es uns eben kopentiefbewusst ist vergleichen.

00:13:02: Und das ist das Minimum.

00:13:03: Wenn du acht Stunden Skolz, es ist die doppelte Menge und jetzt denkt daran dass der Algorithmus dir mehr von dem füttert mit dem du da interagierst Das heißt wir leben in einer sogenannten Echo Kammer uns sehen mehr von den von denen wir uns schon berührt herausgefordert Gerücht gefühlt haben.

00:13:26: und wenn wir jetzt also von diesen und immer denselben Eindrücken im Sekundentakt überflutet werden, denken wir das das was wir da in Social Media sehen normal und standard sein.

00:13:41: Und jetzt denkt mal daran dass das meiste in social media beschönigt ist Das non plus ultra zeigt.

00:13:50: Da ist es ja nicht verwunderlich wenn wir bewusst oder unbewusst automatisch zu dem Schluss kommen Dass im vergleich Zu den anderen unser Leben Bestenfalls langweilig ist Unser Aussehen unterdurchschnittlich und wir im Vergleich zu anderen völlig broke sind.

00:14:10: Wir fühlen uns ungenügend.

00:14:13: Und weißt du, auf wen das ganz besonders stark wird?

00:14:16: Auf Menschen die noch keine feste Identität haben Die noch nicht sicher sind wer sie sind und wie sie sein wollen und das sind vor allem Jugendliche und Heranwachsene aber auch viele Erwachsener.

00:14:28: nochmal ganz beiseite gelassen Wenn wir nicht völlig sicher darüber sind, wer wir sind und was wir wollen und was Wir brauchen, sind wir eben anfällig für diese unterschwelligen Einflüsterungen.

00:14:41: Die uns da jeden Tag zu tausenden in unser Leben außerhalb der Wohnung innerhalb der Wohnung Und online begegnen die uns alle sagen Was wir sein sollen und was wird brauchen soll.

00:14:56: und wir folgen ganz besonders wenn wir uns schlecht über uns fühlen, wenn wir uns allein fühlen und sofrieden und unausgefüllt und ziellos und existenziell bedroht.

00:15:12: Denn wir wollen glücklich sein!

00:15:14: Wir wollen keinen Schmerz spüren, wir wollen dazubehören.

00:15:17: Wir wollen uns sicher fühlen.

00:15:20: Und diesen Zustand erreichen wir nie weil Social Media und die Werbung und das was uns durch Film und Fernsehen vermittelt wird nur davon sprechen was uns fehlt Und wo wir einen Mangel haben.

00:15:36: Was du machst, um das Fehlende zu ersetzen und den Mangel auszumerzen ist nie genug!

00:15:43: Was du bist wird nie ausreichen.

00:15:46: Es wird immer etwas Neues geben was uns als Karotte vor die Nase gehängt wird Die uns vermittelt.

00:15:53: Da haben wir noch ein Manco.

00:15:56: Wow Fühlst Du Dich jetzt auch gerade so ein bisschen in einer Weltuntergangsstimmung?

00:16:03: vielleicht so wie ein Protagonist einer Black Mirror-Folge Extended Version.

00:16:09: Ich weiß, ich weiß das war jetzt etwas viel aber keine Panik!

00:16:13: Wir sind nicht verloren.

00:16:16: wir sind nur gut informiert.

00:16:17: erstmal Aber lass uns mal drauf schauen was es eigentlich genau bedeutet.

00:16:25: Es bedeutet nicht dass du machtlos wärst oder von Einflüsterungen von außen hilflos ausgeliefert wirst.

00:16:33: Ja Du bist ein Mensch und damit beeinflussbar, du bist normal.

00:16:38: Der Mensch ist sich kein Roboter sondern ein soziales Wesen.

00:16:42: Der Menschen reagiert auf Normen!

00:16:46: Auf Bilder!

00:16:47: Auf Erwartungen!

00:16:49: Wichtig ist jetzt nur an dieser Stelle dass wir uns darüber bewusst sind was vor sich geht.

00:16:55: Denn was wir durchschauen und verstehen hat immer weniger Macht über uns.

00:17:01: Es ist jedenfalls keine Schande wie jeder andere Mensch auch dazugehören zu wollen, nicht ausgeschlossen werden zu wollen.

00:17:10: Orientierung zu finden, ein Gefühl der Sicherheit zu brauchen.

00:17:14: Dafür darfst du Verständnis haben und dich... ...und natürlich auch andere Nichts dafür verurteilen.

00:17:22: Die Konsequenzen aus dem Ganzen was ich jetzt gerade gesagt habe ist auch nicht dass du nun dein Fernseher und deine anderen Smart Geräte aus Sequencer schmeißt oder alle Social Media Kanäle kündigst obwohl das schon gut wäre, sondern einfach nur dass du bewusst wählst.

00:17:41: Bewusst dosierst und bewusst entscheidest was du zukünftig in deinem Kopf hineinlassen möchtest.

00:17:48: höre manche menschen sagen dass man irgendwie stärker sein müsste um solche media zu widerstehen aber ich glaube nicht dass es hier um Stärke geht sondern eigentlich geht es um Stille.

00:18:01: Wir werden so überflutet von äußeren Reizen, gerade von den Bildhaften.

00:18:06: Und wenn es im Außen laut ist, hören wir unsere innere Stimme nicht – unseren inneren Leitsternen oder Kompass- oder Ratlieber wie du das vielleicht nennen möchtest!

00:18:16: Wir können gar nicht wissen wer wir sind und was wir wollen und was brauchen mit diesen äußernlauten Stimmen.

00:18:24: Wenn wir uns und unsere Bedürfnisse gar nicht wahrnehmen… können wir auch äußeren Einflüssen nicht widerstehen.

00:18:33: Was wäre, wenn du dir immer öfter mal bewusst ein Moment der Stille erlauben würdest?

00:18:41: Wo du mal bei dir ankommen würdest, wo du mal die Äußeren Stimmen ausblenden könntest und einfach nur mal überhaupt wahrnehmen könntest was sich in dir da tut und was du denkst und was fühlst und später was du brauchst und das du möchtest und willst?

00:19:01: Als erstes wird dir da vermutlich Meditation einfallen und ja, die eignet sich dann natürlich sehr gut dafür.

00:19:07: Allerdings ist das so ein großes Wort Das mit vielen Erwartungen verknüpft ist.

00:19:12: Meditation hat für mich persönlich nie funktioniert.

00:19:17: Aber reden wir doch mal von fünf Minuten.

00:19:19: einfach nur mal die Augen schließen Und die Gedanken schweifen lassen Oder das Handy aus der Hand legen und nun mal fünf Minuten auf die Wand starten fünf Minuten mit einer Tasse Kaffee am Fenster stehen und Richtung Horizont gucken.

00:19:39: Oh, ohne Handy mal aufs Klo gehen!

00:19:43: Zum Einschlafen instrumentale Musik hören statt Dummskolen oder morgens nicht als erstes nach dem Handy greifen sondern vielleicht erst nach dreißig Minuten.

00:19:57: Die Forschung zeigt im Übrigen das schon zehn bis zwanzig Prozent weniger Social Media am Tag positiv auf den Selbstwert einzahlt Und nicht nur auf den Selbstwert, sondern allgemein.

00:20:08: Auf die Stimmung!

00:20:08: Auf den Schlaf!

00:20:09: Auf dem Stresslevel... Das heißt du musst also kein Social Media Aussteiger werden.

00:20:15: Du brauchst nur ein bisschen mehr Raum mit dir allein.

00:20:18: Wenn der äußere Lärm beginnt leiser zu werden und weniger zu werden beginnst dann irgendwann wieder Deine eigene innere Stimme zu hören und vielleicht eines Tages darauf zu vertrauen dass das was andere hier einflüstern, was sie von dir erwarten oder was die anderen tun.

00:20:41: Oder wie sie sich kleiden oder was sie kaufen nichts mit dir zu tun haben und nichts mit deinem eigenen Wert zu tun habe.

00:20:51: Und vielleicht findest du dann Menschen, die mit dem was Sie haben zufrieden sind und dich nicht dazu inspirieren immer mehr und mehr haben sein oder kaufen zu wollen?

00:21:06: Und vielleicht sind dann diese Menschen der richtige Spiegel für dich, um deinen Wert zu bestimmen.

00:21:13: Wenn du möchtest hast du jetzt gleich Gelegenheit die ersten Minuten deiner neuen Stille zu genießen denn wie am jeden Ende jeder Podcast-Folge gibt es jetzt eine kleine Entspannung mit der du dir eine kleine Auszeit brennen darfst wenn du das jetzt möchtes.

00:21:32: und von den anderen verabschiede ich mich jetzt herzlich und danke fürs Zuhören Und hoffe darauf, euch bei einer neuen Folge wieder begrüßen zu dürfen.

00:21:45: Der folgende Teil ist nun eine geführte Entspannungsreise.

00:21:51: Bitte wie immer höre sie nur wenn du gerade in einer sicheren Umgebung bist Wenn du sitzt oder liegst und vor allem Mist-Tools das anderweitig deine Aufmerksamkeit benötigen würde zum Beispiel Autofahren oder schwere Maschinen beginnen.

00:22:09: Mach es dir also nun an einem ruhigen, ungestörten Ort für ein paar Minuten Blick.

00:22:16: Wenn du soweit bist und das gerne möchtest, darfst Du Deine Augen schließen.

00:22:24: Rechte Deine Aufmerksamkeit nun auf Deinem Atem in Einfach vor Waren.

00:22:44: Beobachte die Luftkühlen in Deine Nase einströnen und sich dabei Deine Lungen weiten.

00:23:00: Für diesen Augenblick darfst du dich ganz und dich selbst singen lassen.

00:23:15: Für diesen Augenblick brauchst du gar nichts zu tun, nur wahrzunehmen in welchem Tempo und in welchen Rhythmus sich deine Brust oder dein Bauch beim Atmen auf und abreden.

00:23:55: Nimm als nächstes einen tiefen Atemzug durch die Nase in deinen Bauch rein Halt ihn dort für einen Augenblick und lass ihn dann langsam und kontrolliert aus dem Mund wieder ausströmen.

00:24:11: Und jetzt noch einmal, Nase einatmen, halten und langsam wieder aus.

00:24:24: Und ein letztes Mal, Nose einatmend, halten, den Mund wieder raus.

00:24:35: Dann käre zu seinem normalen Atem und spüre die Entspannung.

00:25:17: Ich wähle Inhalte, die mir gut tun und mich nähren.

00:26:00: ohne Vergleich und ohne Leistung.

00:26:09: Ich finde Ruhe in mir, auch wenn es außen laut ist.

00:26:21: Ich bin wertvoll und unabhängig davon was ich bei anderen sehe.

00:26:34: Jeden Atemzug werde ich klarer und ruhiger.

00:27:34: Und niemand kann mir sagen wie ich zu sein habe.

00:27:45: Ich bin richtig so, wie ich gerade bin und ich werde mich von meiner inneren Stimme führen lassen.

00:28:46: Und jetzt nimm nochmal einen abschließenden tiefen Atemzug durch deine Nase... ...und spüre wie die Energie wieder in deinem Körper zurückkehrt.

00:29:01: Mit jedem weiteren Atemzug fühlst du dich immer wacher Hinst wieder die Umgebung und die Oberfläche unter dir war, hörst wieder Umgebungsgeräusche.

00:29:16: Du wirst immer klarer und wacher!

00:29:22: Und sobald du dich dazu reifühlst kannst du dann auch bald die Augen öffnen und mit neu gewonnener Energie die Gehörtenbotschaft mit in deinen Alter nehmen.

00:29:35: Du darfst neugierig sein, wie diese Botschaften in dir in den nächsten Stunden und Tagen noch positiv nachwerfen werden.

00:29:46: Und jetzt bedanke ich mich auch bei dir fürs dabei sein!

00:29:50: Wünsche dir alles Gute... ...und bis zum nächsten Mal!

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