Trennungs-Notfallkoffer

Shownotes

In dieser Folge erfährst du:

• wie dein Nervensystem auf Trennung reagiert • warum der Schmerz so intensiv ist • welche psychologischen Programme dabei aktiviert werden • wie gesellschaftliche und historische Faktoren deine Reaktion beeinflussen • warum du nicht „zu emotional“ bist • was dir in der akuten Phase wirklich Halt gibt • wie du dich selbst stabilisieren kannst, ohne dich zu überfordern • warum No‑Contact und Social‑Media‑Abstand so wichtig sind • wie du wieder in deinen Körper und in deine Kraft zurückfindest

Am Ende der Folge erwartet dich eine sanfte Entspannungsreise, die du jederzeit wiederholen kannst.

Transkript anzeigen

00:00:05: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge meines Podcasts.

00:00:09: Glücklich, lieben und leben!

00:00:11: Mein Name ist Stefanie und heute möchte ich darüber sprechen was in uns passiert wenn wir verlassen werden?

00:00:20: Was in unserer Psyche passiert aber auch was in unserem Körper passiert Und was uns in dieser akuten Stressphase helfen kann damit wir einigermaßen Wiederhalt finden unser Leben meistern können.

00:00:37: Ich nenne die heutige Folge mal den Trennungsnotfallkoffer und da geht es nicht darum schnell etwas zu reparieren, um die Gefühle wegzudrücken sondern eher darum zu erklären warum du dich gerade fühlst wie du dich fühlste und dir dabei helfen zu erkennen dass du nicht sterben wirst, dass das alles so seinen Sinn hat.

00:01:03: Dass das alles nachvollziehbar ist und dass du ganz bestimmt nicht alleine bist in dieser Ausnahmesituation.

00:01:11: Zunächst einmal ist der Schmerz real Und es macht auch nicht wirklich einen Unterschied ob sich die Trennung schon länger abgezeichnet hat oder ob die Trennung uns völlig überrascht hat.

00:01:26: Wobei natürlich klar ist, dass eine überraschende Trennung wo wir die Anzeichen vorher noch nicht gesehen haben einen existenziellen Grundwert nämlich den der sich sicher fühlens angreift und dementsprechend weit austraumatischer für uns sein kann als wenn wir vielleicht schon vorher ständig gestritten haben vielleicht die Trenchungen sogar ein Stück weg.

00:01:50: Erleichterung Aber eins nach dem anderen, zunächst möchte ich erst mal beginnen zu erläutern was nicht nur emotional sondern auch biologisch in uns vorgeht.

00:02:03: Denn viele Menschen denken sie seien schwach oder überempfindlich wenn Sie reagieren mit etwas was man schon zusammenbruch nennen kann.

00:02:14: Dabei ist das, was passiert wenn wir verlassen werden oder auch wenn wir verlassen ein ziemlich klarer Prozess im Nervensystem.

00:02:23: Und wenn man den versteht dann wird alles etwas leichter einzuordnen und hilft ein bisschen klarer zu sehen in diesem chaotischen Moment, wenn alles in sich zusammenzubrechen scheint.

00:02:39: Wenn wir verlessen werden, wenn wir uns trennen kommen wir in einen Art Alarmzustand.

00:02:45: Der Kopf versucht, die Situation zu verstehen.

00:02:50: wie ist es dazu gekommen?

00:02:52: was für ein Anteil habe ich daran?

00:02:54: warum tut mir der Partner das an?

00:02:57: Wie soll meine Zukunft aussehen?

00:02:59: wie soll ich diesen Tag überstehen?

00:03:01: aber auch der Körper ist in einem Stressmodus Das Nervensystem ist in einem Ausnahmezustand.

00:03:10: Man schläft schlecht, man isst kaum.

00:03:12: Man fühlt sich gleichzeitig leer aber innerlich auch überdreht und panisch.

00:03:19: Da stellt sich die Frage wie man damit vernünftig funktionieren soll.

00:03:24: Schließlich haben die meisten von uns einen Verpflichtung tagsüber In der Schule im Studium in einem Job Und wir brauchen Orientierung Wir brauchen Stabilisierung Hilfe dabei wieder einigermaßen zu funktionieren und vielleicht nicht zur Ruhe zu kommen, aber weitestgehend wieder in unsere Mitte zurückzukommen.

00:03:48: Das Problem ist nur eben weil es so ein Alarmzustand ist kann man kognitiv und nicht mit Vernunft sich in die Stabilisation zurückbringen denn man reagiert biologisch.

00:04:02: der Körper Stressmodus, im Panikmodus und da schalten sich verschiedene Hirnareale ab.

00:04:11: Der Körper schüttet Hormone aus und Adrenalin und in solchen Zustand kann man nicht vernünftig reagieren und kann man kaum funktionieren weil wenn wir verlassen werden wird im Gehirn ein Bereich aktiv der Ja, eigentlich für körperliche Bedrohungen zuständig ist.

00:04:36: Das Bindungssystem schlägt Alarm als würde man gerade den Boden unter den Füßen verlieren oder von einem Säbelzahntiger angegriffen werden.

00:04:45: und dieser Alarm ist eben nicht nur ein Gefühl sondern er ist auch messbar.

00:04:50: die Stresshormone steigen an der Körper geht in einen Überlebensmodus und unser Nervensystem versucht irgendwie wieder Sicherheit herzustellen.

00:05:01: Das ist der Augenblick, wo wir sehr häufig Dinge tun die wir sonst nie tun würden.

00:05:09: Wir sind so hyperfokussiert auf den verlorenen Partner dass wir an nichts anderes denken können wie wir diesen Schmerz leichter machen können.

00:05:21: und der erste Impuls ist den Partner zurück zu holen.

00:05:25: man bombardiert ihn mit Nachrichten versucht, wenn er uns blockiert hat oder nicht antwortet körperlich ihn zu treffen.

00:05:34: Vielleicht sogar ihm zu stalken?

00:05:36: Man stalkt ihn auf jeden Fall online!

00:05:39: Hat er schon einen neuen Partner.

00:05:42: Vermisst der mich?

00:05:44: Lebt er ein gutes Leben ohne

00:05:45: mich?".

00:05:47: Plötzlich mutieren wir von einem ruhigen ausgeglichenen Menschen zu einem durchgeknallten Stalker.

00:05:55: Man hat den totalen Hyperfokus auf Szenen, die Wochen oder Monate vorher sich zwischen uns abgespielt haben und versucht sie zu analysieren und Hinweise darauf zu finden was wir falsch gemacht haben.

00:06:09: Was zu dieser Trennung geführt hat und wie wir den Partner vielleicht wieder zurückgewinnen können.

00:06:14: Und dieses ganze Gedankenkreisen und Storken Dieser ganze Fokus auf den Ex-Partner das ist kein Zeichen von Schwäche Ein Zeichen dafür, dass dein System versucht eine Bindung wiederherzustellen die für dich wichtig war und die dir verloren gegangen ist.

00:06:33: Was aber eine solche Trennung besonders schwierig macht ist das was in uns vorgeht natürlich etwas mit der aktuellen Trennungssituation zu tun hat aber dass das noch viel viel tiefer geht Nämlich auf einer psychologischen Ebene, die sehr viele Menschen gar nicht kennen oder wahrnehmen.

00:06:58: Nämliche eine Trennung berührt nicht nur die aktuelle Beziehung, die man verloren hat sie berührt auch alte Programme Die in unserer Kindheit entstanden sind Oder aus früheren Beziehungen.

00:07:11: Dieses Gefühl von ich war nicht genug oder Ich hätte etwas anders machen können.

00:07:16: das ist selten die alleinige Wahrheit.

00:07:21: Das, was in uns vorgeht ist eher ein, na ich will es mal sagen Echo aus früheren Erfahrungen, die jetzt wieder hochkommen weil das System gerade wieder so offen und so verletzlich ist und Kindheitserfahrungen von verlassen werden oder nicht gesehen werden oder frühere Beziehungstrennungen wieder an die Oberfläche spült.

00:07:45: um das Ganze noch Anstrengender zu machen ist, zu beachten dass wir in unserer modernen Welt ja auch noch ständig erreichbar sind.

00:07:54: Wir sehen Fotos und Nachrichten in unserem Handy und Online in den sozialen Netzwerken.

00:08:01: Wir können die Aktivitäten des Ex-Partners minutiös nachverfolgen.

00:08:06: selbst wenn wir das gar nicht wollen werden uns solche Informationen in die Timeline gespült.

00:08:12: Früher, also vor Zeiten von Social Media und vielleicht sogar vor Zeiten vom Internet konnte man jemanden verlieren.

00:08:20: Und hatte wenigstens eine räumliche Distanz so dass man abschalten konnte das Nervensystem beruhigen konnte.

00:08:27: aber durch die heutige digitale Nähe kann unser Nerven System gar nicht richtig zur Ruhe kommen.

00:08:34: Deswegen ist es heutzutage ungleich schwieriger, wieder in seinen eigenen Rhythmus und seine eigene Mitte zurückzukommen.

00:08:42: Und dabei ist es auch einmal interessant darauf zu schauen dass auch Männer und Frauen unterschiedlich in der Trennungsphase reagieren nicht weil das biologisch so festgelegt werde sondern weil wir eben unterschiedlich sozialisiert werden.

00:08:58: Die Frauen gehen in der Regel stärker in die emotionale Verarbeitung hinein.

00:09:03: Sie grübeln, sie analysieren, sie suchen nach dem Punkt an dem es gekippt ist, wohingegen Männer eher weiter funktionieren als wer nichts passiert?

00:09:13: Vielleicht is innerlich ein Tumult aber sie lenken sich ab, sie arbeiten mehr, sie treffen Freunde und der eigentliche Zusammenbruch kommt dann später Und beide Wege sind verständlich.

00:09:25: Beide Wege haben ihre eigenen Herausforderungen, aber es ist wichtig zu wissen dass es da Unterschiede gibt und das wir uns nicht mit anderen vergleichen sollten.

00:09:37: So nach dem Motto meine Freundin mein Freund ist ganz anders durch seine oder ihre Trennung hindurch gegangen.

00:09:42: mit mir stimmt was nicht weil ich darauf ganz anders reagiere so ist das nicht.

00:09:47: wenn man das ganze also aus einer gesellschaftlichen Perspektive betrachtet ist erkennbar, dass wir ja schon immer aber jetzt in Zeiten von Social Media in einer Kultur leben.

00:09:58: In der Beziehungen zwischen menschliche Beziehung und Liebesbeziehungen einen enormen Stellenwert haben.

00:10:05: Unsere Beziehunge definieren unsere eigene Identität unseren Status innerhalb einer Gruppe Freundesgruppe unserer Familie vielleicht Ja und auch Zugehörigkeit zu diesen Gruppen.

00:10:21: Und hinzu kommt noch, dass wir von Social Media und Film- und Fernsehen konditioniert werden daran zu glauben das Beziehungen für immer sein sollen.

00:10:32: Wenn eine Beziehung endet fühlt es sich dann natürlich an als hätte man versagt.

00:10:37: Dieses Gefühl ist oft sogar noch schwerer zu ertragen als der eigentliche Verlust.

00:10:42: Und natürlich ist es kein Versagen, wenn eine Beziehung scheitert.

00:10:46: Zu einer Beziehungen gehören so viele Aspekte dazu dass es für meine Begriffe überhaupt ein Wunder ist das es Menschen gibt die langjährige glückliche Beziehunge überhaupt halten können.

00:10:58: Aber nochmal ich habe schon in früheren Folgen gesagt Menschen entwickeln sich unterschiedlich weiter.

00:11:05: deswegen ist es überhaupt nicht verwunderlich Auch Pärchen, die schon lange zusammen sind irgendwann an einen Punkt ankommen wo sie eben merken okay wir passen nicht mehr zusammen.

00:11:16: Wir haben uns unterschiedlich entwickelt.

00:11:18: und dann darf man auch sagen wenn es nicht mehr passt und wenn's uns beide unglücklich macht, dann darf Man sich drehen!

00:11:26: Man muss nicht für immer zusammen sein.

00:11:28: Und Es ist keine Schande oder kein Versagen Wenn man Für Sich Die Entscheidung trifft dass das jetzt Nicht Mehr Passt Was auch noch in dieses Gefühlschaos hinein spielt, wenn sich jemand von uns trennt ist.

00:11:43: Diese Rollenkonzepte, die wir gesellschaftlich so in uns integriert haben.

00:11:50: Dass wir gar nicht mehr bewusst wahrnehmen dass wir uns nicht mehr erlauben Mensch sein zu dürfen der ein Schmerz erlebt oder einen Verlust erlebt sondern wir auch noch damit zu kämpfen haben Wie ich schon gesagt habe, wie unser Status und unsere Zugehörigkeit davon im Mitleidenschaft gezogen wurde.

00:12:10: Aber vor allem aufgrund der Rollenbilder wo wir unbewusst das Gefühl haben dass wir den entsprechen müssen und jetzt auch hier versagt haben weil wir diesen Rollen bildern nicht mehr entsprechend.

00:12:21: zum Beispiel, dass Frauen emotional verfügbar sein müssen und auch diejenigen sein sollen auf denen das größte Gewicht liegt wenn es um die emotionale Versorgung und Stabilisierung einer Beziehung geht.

00:12:35: Männer sollen stark sein sie sollen die Frau versorgen Sie sollen der Fels in der Brandung sein.

00:12:43: Wenn dann eben die Beziehungen instabil ist oder dann eben auseinanderbricht geraten viele Männer auch in diese Identitätskrise, die dann dazu führt dass man das Gefühl hat versagt zu haben.

00:12:55: Dass man nicht für seine Frau kämpfen konnte, dass man die Beziehung nicht beschützen konnte.

00:13:01: wenn die Trennung passiert kollabieren diese Rollen.

00:13:04: Frauen fühlen sich dann schuldig und Männer fühlen sie machtlos Und beide denken Sie müssten anders reagieren als sie es tun.

00:13:12: Ich möchte aber noch mal ausdeuten, dass diese Rollenbilder ein soziales und künstlich erschaffenes Konstrukt ist.

00:13:21: Früher waren Beziehungen nämlich ökonomische Konstrukte – man blieb zusammen weil man musste!

00:13:28: Heute bleiben wir zusammen, weil wir das so wollen.

00:13:32: Das ist zwar wunderschön, aber bedeutet halt auch, dass wir emotional viel verletzlicher sind.

00:13:38: Wir sind frei zu entscheiden mit wem wir zusammenkommen wollen und ob wir überhaupt mit jemandem zusammen kommen wollen, wann wir uns trennen wollen.

00:13:47: Aber es gibt kein Konzept mehr richtig dafür das uns lehrt wie man mit dieser Freiheit umgeht vor allem wenn sie schmerzt.

00:13:59: Und deswegen ist es so wichtig dass in einer akuten Trennungsphase etwas haben, das uns stabilisiert.

00:14:07: Nicht etwas, dass versucht unseren Schmerz weg zu machen sondern ihn erst einmal nur einzuordnen.

00:14:13: Etwas das uns hilft wieder Bodenhaftung zu bekommen und deswegen fange ich meinen Notfallkoffer mit einer Einladung an sich einmal diese Dynamik und die inneren Dialoge in der Trennungsphase existieren mal näher anzugucken Weil viele Menschen haben in dieser Trennungsphase Sorgen, Ängste, Befürchtungen.

00:14:38: Warum tut das so weh?

00:14:40: Obwohl ich weiß dass es vorbei ist.

00:14:42: Warum fühle ich mich so wertlos?

00:14:43: Warum komme ich nicht los?

00:14:45: Warum bin ich so abhängig von dieser Person?

00:14:47: und die Antwort ist fast immer die gleiche weil unser System versucht Sicherheit wieder herzustellen.

00:14:54: Weil wir Menschen sind die Bindung suchen und ernst nehmen.

00:14:59: wenn man diesen Aspekt versteht, kann man beginnen sich auch selbst anders zu begegnen.

00:15:04: Weil man während einer Trennung nicht nur sehr damit beschäftigt ist was im anderen Partner vorgegangen ist und was wir dazu beigetragen haben in dem Partner auszulösen dass er sich getrennt hat sondern auch mal in Ruhe in sich selbst hineinzugucken aufzuhören sich zu verurteilen sondern stattdessen einfach mal zu schauen.

00:15:25: Was hilft mir in dieser Phase jetzt gerade?

00:15:28: Selbstverurteilung wird dich nicht stabilisieren.

00:15:32: Es ist wichtig, dass du liebevoll und mitführend mit dir umgehst.

00:15:37: Da möchte ich die selbstfürsorge mal ganz deutlich in den Raum stellen wo gerade wenn wir leiden es nicht hilfreich ist wenn wir un top noch Alkohol über konsumieren oder nächtelang durcharbeiten oder grübeln und nicht mehr schlafen können.

00:15:57: Deswegen achte auf dich jetzt in dieser akuten Trennungssituation, von der ich glaube und ja du gerade bist wenn du auf diese Folge geklickt hast.

00:16:06: Dass Du auf Dich achtest dass Du das Schädliche nicht übertreibst.

00:16:10: Ich verstehe dass man sich ablenken möchte und dass Man sich trösten Möchte und dass man Sich betäuben Möchten.

00:16:16: aber Achtet darauf dass Du es Nicht Übertreibs tue Dinge dir auch gut tun gespazieren, meditiere.

00:16:25: Aber vor allem sprich mit Menschen weil das Chaos dass gerade in dir vorherrscht Das muss sortiert werden und das schaffen wir in der Regel nicht allein mit unseren Gedanken.

00:16:37: Der zweite punkt der unglaublich wichtig ist Weil unser nervensystem so überreizt ist weil es im alarmzustand ist weil wir wegen social media gar nicht anders können als uns ständig an den Partner zu erinnern, ist es so so wichtig dass du dafür sorgst Abstand zu schaffen.

00:17:00: Nicht aus Trotz oder aus Wut sondern aus Selbstschutz!

00:17:05: Keine Kontakte zum Ex-Partner keine Nachrichten schreiben keine Social Media Stalking Kontrolle.

00:17:12: das Beste ist hundert Tage Detox Deine Freunde bitten nicht über den Ex-Partner zu sprechen, den Expartner auf allen Kanälen blockieren und entfolgen.

00:17:25: Das ist nicht Schwäche!

00:17:27: Das ist Stärke weil du deinem eigenen Nervensystem die Chance gibst erst mal zur Ruhe zu kommen Weil wie schon ausgeführt hab wenn du im Alarmzustand bist machst du dumme Dinge Du konsumierst schlimme Dinge, du bedrängst deinen Partner Und auch der Partner, der sich getrennt hat ist in einer Ausnahmesituation.

00:17:50: Schließlich hat sich ein gemeinsames Leben gerade verändert und auch der partner muss erst wieder Orientierung finden.

00:17:59: und In dieser Phase wenn sich dein Partner von dir trennt hat er ja Welche Gründe auch immer, ob sie in deinen Augen berechtigt sind oder nicht.

00:18:08: Und er sucht Abstand zu dir und dann ist es das Schlechteste was man machen kann dem Partner hinterherzulaufen ihn zu bedrängen ihm mit Nachrichten zu bombardieren.

00:18:19: Es ist wichtig dass auch der Ex-Partner zur Ruhe kommt weil er erst dann die Gelegenheit hat an die schönen vergangenen Zeiten sich mit Wehmut zu erinnern und gegebenenfalls dann auch offen dafür ist den Partner den er verlassen hat zu vermissen und vielleicht sich zu denken, Mensch war vielleicht doch nicht so schlimm.

00:18:38: Ich könnte ja vielleicht doch zu ihm

00:18:39: zurückgehen.".

00:18:41: Aber dazu ist es so unglaublich wichtig dass du als Mensch von dem sich deinen Partner oder deine Partnerin getrennt hat dein Nervensystem beruist keine dummen Sachen machst!

00:18:51: Nicht verzweifelt versuchst den Ex-Partner zu kontaktieren.

00:18:55: Heilung des Schmerzes kann erst passieren wenn wir zur Ruhe kommen Wenn unser Nervensystem sich beruhigt und wenn wir wieder uns selbst spüren können, unsere Gedanken sich nicht mehr nur um den Ex-Partner drehen sondern um uns selbst.

00:19:12: Was brauchen wir?

00:19:13: Wie geht es mir gerade?

00:19:15: Wer bin ich als Ex-Partner?

00:19:18: Wie möchte ich mein Leben gestalten?

00:19:21: Wenigstens für die vorübergehende Zeit der Trennung Und dieser Ausnahmezustand kann einige Wochen dauern.

00:19:29: Deswegen sage ich, dass die hundert Tage Detox so wichtig sind.

00:19:33: Weil für den einen geht es vielleicht mal schneller vier, sechs Wochen der andere braucht drei Monate, sechs Monate, vielleicht sogar ein ganzes Jahr bis er die Trennung verarbeitet hat.

00:19:44: Aber tu dir einen Gefallen und tue alles Mögliche um dein Nervensystem zu beruhigen Und deine innere Mitte bestmöglich wiederzufinden weil je länger du Das Nervensystem in diesem Alarmzustand, in diesem Stresszustand hältst, desto länger wird der Schmerz andauern.

00:20:01: Desto länger wirst du dauern bis Du wieder in Deine Mitte zurückfindest und wieder funktionsfähig bist.

00:20:08: Wenn es mal zu stark wird und Du den Ex-Partner vermisst dann möchte ich Dich einladen auch Mal eine Shitliste zu schreiben wo Du alles auflistest was Dich an Deinem Ex-Partner gestört hat die ganzen nervigen Anbewohnheiten, die ganzen Momente wo ihr euch ständig im Kreis gedreht und über die gleichen Sachen gestritten habt.

00:20:32: Wo dein Ex-Partner dich mal so sehr verletzt hat oder immer wieder wiederholt verletzst hat, wo er dir weh getan hat.

00:20:40: Wenn du in diesen hundert Tagen detox dann mal das Bedürfnis hast deinen Partner wieder zu kontaktieren Dann hol diese Shitliste mal raus und lest dir das mal durch was du da aufgeschrieben hast.

00:20:52: Dein Ex-Partner war kein Engel, da waren ganz viele schwierige und schlimme Dinge dabei.

00:20:59: Und es lohnt sich das immer, sich mal wieder anzuschauen und sich zu erinnern dass nicht alles gut war.

00:21:05: Nicht damit du deinen Ex-Partner verteufeln und ihm die Schuld geben, loslassen kannst.

00:21:11: Sondern mehr um das ganze wieder in Relation zu setzen weil wir sehr häufig den Partner verromantisieren gerade nach einer Trennung.

00:21:20: plötzlich sehen wir nur noch das Gute und das Schöne und was wir verloren haben.

00:21:25: Und dass ist gefährlich wenn es darum geht wieder uns zu beruhigen und uns in unsere Mitte zurückzukommen Was sich auch bewährt hat.

00:21:35: finde einen Notfallkontakt.

00:21:37: Die beste Freundin, den besten Freund und vereinbare mit ihnen dass du dich jederzeit bei ihnen melden kannst Immer wenn du das Bedürfnis hast, ich halte es nicht mehr aus.

00:21:48: Ich möchte mich bei meinem Ex-Partner melden weil nochmal diese hundert Tage Detox die sind so wesentlich dafür dass du erst mal wieder deinen Kopf frei kriegst und dein Verstand wieder klarkriegst.

00:22:01: Und dann ist es hilfreich Wenn du jemanden hast Bei dem du dich melden kannst und sagen kannst, ich halt's nicht mehr raus Ich vermisse ihn so, ich vermisse sie so.

00:22:11: Ich will mich unbedingt bei ihr melden.

00:22:13: Bitte red mir das an Und dann hat dein Freund oder deine beste Freundin den Auftrag dir das auszureden, dir zu sagen was für eine Bitch das war.

00:22:22: Oder was für ein Arsch das war und dich daran zu erinnern dass es wichtig ist, dass du erstmal eine Pause brauchst.

00:22:31: Und diese Momente werden kommen, immer wenn es still wird.

00:22:35: Wenn es abends wird, wenn es dunkel wird und du mit deinen Gedanken allein bist und nicht mehr abgelenkt bist.

00:22:41: Wenn du vielleicht dich mit Alkohol betäubt hast oder mit Party abgelenkst und nach Hause kommst und alleine mit deinem Gedanken bist dann ist es wichtig einen solchen Notfall Kontakt zu haben der dir das wirklich ausredet und ich daran erinnert dass du noch ein paar Tage Detox vor dir hast.

00:23:00: Ich hoffe, diese kleinen Einblicke und Tipps und Tricks helfen dir in der Phase einer schweren Trennung.

00:23:10: Und haben dir gezeigt dass mit dir alles in Ordnung ist das Trennung schwer ist vor allem wenn du einen toxischen Partner hattest Denn interessanterweise sind toxische Beziehungen sogar noch viel schwieriger loszulassen als normale gesunde Beziehungen.

00:23:32: Weil wir so in diesem verletzten Kind drin sind, so in diesen Schematat die wir aus unserer Kindheit mitgenommen haben und durch die intermitierende Verstärkung sorgt es dafür dass wir noch fester an etwas halten weil wir nicht glauben können das es wirklich zu Ende ist.

00:23:51: Die intermitieren Verstärke ist eine wissenschaftlich gut studierte Theorie, wonach durch die Dopaminausschüttung wenn unser Partner lieb und gut zu uns ist nachdem er uns vorher schlecht behandelt hat oder gekränkt oder verletzt hat viel höher und viel süchtig machender als wenn ein Partner dauerhaft gut zu usw.

00:24:16: Ich habe von einem Experiment gehört zu dem ich leider keine Unterlagen gefunden habe aber andere Studien deuten darauf hin Dass das wohl so zutreffend sei, nämlich dieses Experiment.

00:24:32: was gemacht wurde war dass im Winter bei hohem Schnee zwei Futterkrippen im Wald befüllt wurden für die Rehe.

00:24:40: Die eine Futter Krippe hat immer Futter gehabt und ist nie leer gelaufen.

00:24:47: Und die andere Futterkrippe hatte mal Futter drin, und mal kein Futter drinnen... ...und man hat festgestellt dass die am meisten frequentierte Futter-Krippe eben nicht die war, die dauerhaft Futter hatte, die verlässlich futter hatte sondern tatsächlich die wo es unvorhersehbar war!

00:25:07: Man hat wohl Gehirne untersucht und hat festgestellt, dass diese Dopamin-Ausschüttung wie gesagt bei Erfolg oder positiven Erlebnissen nach Rückschlägen, nach negativen Erlebnissen eine ganz besondere Suchtwirkung haben.

00:25:25: Insofern ist es auch nicht verwunderlich das Menschen die aus einer toxischen Beziehung kommen ganz besonders leiden und ganz besonders schwer sich tun den Expertner los zu lassen.

00:25:38: mit diesen Worten möchte ich dir versichern, dass mit dir alles okay ist.

00:25:43: Dass der Schmerz irgendwann vergehen wird wenn du dir die Chance dazu gibst.

00:25:48: daher lege ich dir ans Herz diese hundert Tage Detox wirklich wirklich einmal auszuprobieren Die im übrigen immer wieder von vorne anfangen.

00:25:56: Wenn wir mal einen kleinen Ausrutscher haben und dem Partner schreiben oder eine Nachricht von ihm erhalten die wir dann lesen Dann fangt die hundert tage wieder von vorn an Genau.

00:26:09: Ich wünsche dir ganz viel Kraft auf deinem weiteren Weg und schnelle Heilung, aber ich wünsche Dir vor allem das Du Mitgefühl mit Dir selbst hast und Dir die Zeit nimmst, die du

00:26:23: brauchst.".

00:26:25: Und wenn du jetzt noch Lust und Zeit für eine kleine Entspannung hast, die dir ermöglicht das gehörte nochmal in Ruhe auf dich wirken zu lassen.

00:26:35: Und gegebenenfalls neue Erkenntnisse sind hierzu verankern dann bleibt doch jetzt gerne noch ein paar Minuten dran.

00:26:43: Bei den anderen bedanke ich mich an dieser Stelle fürs Zuhören und dabei sein und sage bis zum nächsten Mal und alles Gute!

00:26:54: Der folgende Teil ist nun Eine geführte Entspannung.

00:26:59: Bitte höre sie nur, wenn du gerade in einer sicheren Umgebung bist sitzt oder liegst und nicht tust das anderweitig gerade deine Aufmerksamkeit benötigen würde wie zum Beispiel Autofahren oder schwere Maschinen bedienen.

00:27:19: Mach es dir also nun an einem ruhigen ungestörten Ort für ein paar Minuten bequem.

00:27:33: Wenn du soweit bist und das gerne möchtest, darfst Du Deine Augen schließen.

00:27:46: Richte Deiner Aufmerksamkeit nun auf Deinen Atem.

00:27:54: Nimm ihn einfach nur wahr.

00:28:03: Beobachte wie die Luftkühl in Deine Nase strömt Und sich dabei deine Lungen weiten.

00:28:19: Für diesen Augenblick Darfst Du Dich ganz in Dich selbst sinken lassen.

00:28:30: Für diesen Augenblick brauchst du gar nichts zu tun, nur wahrzunehmen in welchem Tempo und in welchen Rhythmus sich deine Brust oder dein Bauch beim Atmen auf- und abbewegen.

00:29:05: Nimm als nächstes einen tiefen Atemzug durch die Nase in deinen Bauch hinein und lass ihn dann langsam und kontrolliert aus dem Mund wieder ausströmen.

00:29:21: Und jetzt noch einmal Nase einatmen, halten und durch den Mund langsam wieder ausatmen und noch ein letztes Mal Nase Einatmen Halten und durch Den Mund Wieder Auskehre zu deinem normalen Atemrhythmus zurück und spüre die Entspannung wie sie bei jedem deiner Atemzüge durch deinen gesamten Körper fließt.

00:30:20: Folge in deinem Geist den folgenden Worten, mit jedem Atemzug finde ich ein Stück mehr zurück zu mir.

00:30:41: Ich muss nichts lösen!

00:30:44: Ich darf gerade einfach nur sein.

00:31:12: dass ich liebenswert bin.

00:31:22: Ich darf traurig sein und ich darf gleichzeitig wachsen, ich erlaube mir weiter zu gehen Schritt für Schritt!

00:31:56: Ich darf fühlen, was ich fühle und ich bleibe dabei sicher in mir.

00:33:28: Ich wähle Klarheit, ich wähle mich.

00:33:42: Ich darf heilen ohne zu vergessen wer ich bin.

00:33:57: Mein Körper erinnert sich daran wie sich Ruhe anfühlt.

00:34:15: Alles was du heute gehört hast darf jetzt in dir landen.

00:34:23: Du musst nichts festhalten.

00:34:25: Dein Körper nimmt sich genau das was er braucht.

00:34:35: Du darfst spüren wie sich etwas in dir sortiert.

00:34:46: Du darfst dich selbst wiederfinden, ganz ohne Druck!

00:34:58: Du musst niemandem beweisen dass du liebenswert bist.

00:35:39: und jetzt nimm nochmal einen abschließenden tiefen Atemzug durch die Nase und spüre wie die Energie wieder in deinen Körper zurückkehrt.

00:35:54: Mit jedem weiteren Atemzug fühlst du dich immer wacher und nimmst wieder die Umgebung, und die Oberfläche unter dir war.

00:36:04: Hörst wieder umgebungsgeräusche und wirst immer klarer und wacher!

00:36:10: Und sobald Du Dich dazu bereitfühlst kannst Du die Augen öffnen und mit neu gewonnener Energie die gehörten Botschaften mit in Deinem Alltag nehmen.

00:36:20: Du darfst neugierig sein, wie diese Botschaften in dir in den nächsten Stunden und Tagen noch positiv nachwirken werden.

00:36:29: Jetzt wünsche ich dir alles Gute, schnelle Heilung – und hoffe dich beim nächsten Mal wieder begrüßen zu dürfen!

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.